Fimo Blog

Grüner Tee und Gesundheit

Woher kommt grüner Tee?

Grüner Tee kommt ursprünglich aus China. Mittlerweile wird Grüner Tee auch unter anderem in Japan, Taiwan und Sri Lanka angebaut. Das leckere Getränk aus dem fernen Osten geht bei uns mittlerweile als hippes Heißgetränk durch und lässt sich in immer mehr Cafés auf der Karte finden. Matcha Lattes sehen zum Beispiel nicht nur gut aus, sondern schmecken auch besonders gut. Ob vegan mit geschäumter Hafermilch oder normal - das Heißgetränk hat mittlerweile einen besonderen Status erlangt.

Ist Grüner Tee gut für unsere Gesundheit?

Grüner Tee schmeckt nicht nur gut, sondern kann auch einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit ausüben. So kann er uns bei der Gewichtsabnahme helfen, das Herz-Kreislauf-System stärken oder auch unser Gehirn unterstützen. Verschiedene Studien versuchen herauszufinden, ob grüner Tee Krankheitsbilder wie Krebs, Parkinson oder auch Alzheimer vorbeugen, oder auch lebensverlängernd wirken kann. Bisher ist die Studienlage jedoch noch nicht 100%ig klar.

Welche Wirktoffe stecken in grünem Tee?

Grüner Tee - vor allem Matcha Tee - ist reich an Antioxidantien, sekundären Pflanzenstoffen und wichtigen Mineralien. Viele pflanzliche Inhaltsstoffe wirken antioxidativ. Das heißt, sie können den Körper vor aggressiven Sauerstoffverbindungen schützen, welche Entzündungen im Körper anfeuern. Sie entstehen bei normalen Stoffwechselvorgängen, ihre Bildung wird aber durch Umwelteinflüsse und Stress gesteigert. Antioxidantien können aggressive Sauerstoffverbindungen, oder auch "freie Radikale" genannt, neutralisieren. Freie Radikale sind schädliche Umwelteinflüsse wie zum Beispiel Zigarettenrauch oder auch Umweltgifte. Damit diese wichtigen Inhaltsstoffe des Tees nicht zerstört werden, sollte man beim Aufbrühen darauf achten, dass das Wasser maximal 70° Grad heiß ist. Durch das Aufbrühen mit kochend heißem Wasser verschwinden die positiven Effekte, die der Tee eigentlich mit sich bringen soll. Am Besten man benutzt einen Wasserkocher, bei dem man die Temperatur nach Wunsch einstellen kann.

Grüner Tee vs Matcha

Beide Tees stammen von derselben Pflanze, jedoch hat Matcha Tee einen höheren Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren. Das liegt vor allem daran, dass beim Matcha Tee die Teeblätter pulverisiert und komplett mitgetrunken werden. Wohingegen man beim grünen Tee die Teeblätter im Teebeutel aufbrüht und anschließend wieder entfernt.

Einige Wirkstoffe von grünem Tee sind wasserlöslich, was bedeutet, dass diese beim Aufbrühen in das Wasser übergehen. Da man beim Matcha Tee das gesamte Blatt trinkt, nimmt man auch die wasserunlöslichen Wirkstoffe auf. So kann man mit einem Matcha Tee die gesamten Wirkstoffe aufnehmen.

Genuß nur in Maßen

Trotz der vielen positiven und gesunden Inhaltsstoffen, sollte grüner Tee jedoch nur in Maßen konsumiert werden. Ein übermäßiger Konsum von grünem Tee kann zu Magenproblemen führen oder auch die Nieren oder die Leber belasten. Auch der Preis des grünen Pulvers bringt den Genuß des Matcha Tees in den Vordergrund. Von einem übermäßigen Konsum von Grüntee Kapseln sollte ebenfalls abgesehen werden. Jeden Tag ein bis zwei Tassen sind ein guter Richtwert.
Ernährung